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Wo ist das Ziel ?
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Eine Chronik aus zwei Jahrhunderten und ein Ausblick
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1845 Friedrich Wilhelm Raiffeisen erlebt die Not der Bevölkerung, ausgelöst durch "wucherisches Treiben ..." von Banken und Geldverleihern, das den "goldenen Mittelstand ... zu Grunde" richtet. (Ist es heute in der Bankenkrise anders?)
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1846/47 Nach einer Missernte im Winter 1846/47 gründet Raiffeisen den "Weyerbuscher Brodverein", um die Bewohner vor dem Hungertod zu retten. Die Idee ist
einfach: die wohlhabenden Bürger stellen Geld für den Kauf von Mehl zur Verfügung; die Armen erhalten Brot gegen Schuldscheine. Die Kredite werden mit geringen Zinsen zurückgezahlt.
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1854 Der Heddesdorfer Darlehenskassenverein und damit der Vorläufer der heutigen Genossenschaftsbanken wird gegründet.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat sein Ziel erreicht, durch Selbsthilfe und Selbstverantwortung sollte auf der Grundlage christlichen Gedankengutes und
Nächstenliebe der Wohlstand aller, eingebettet in eine große Gemeinschaft, gefördert werden.
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Der Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) brachte den Anfangsgrund des Entstehens der Volks- und Raiffeisenbanken in seinem Flyer (hier können Sie nachlesen) auf den Punkt;
Am Anfang war der Hunger
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Ist es denn heute, 150 Jahre später, anders?
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Die „sogenannten“ Erben (oder sollte es besser „Enteigner“ heißen?) des Genossenschaftsgründers sind eine der größten Bankengruppen Deutschlands.
Eine Bankengruppe, die allein in Bayern Zinsrohgewinne erzielt, von denen Privat- und Großbanken nur träumen können. Zinsrohgewinne, die am Ende immer die Kunden bezahlen müssen.
Wenn die jedoch nicht zahlen können, wird unbarmherzig vollstreckt, Zwangsmaßnahmen eingeleitet, Immobilien versteigert, Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben und zu Sozialhilfefällen
degradiert. Was aus den Schicksalen der Menschen wird ist den „an den Schaltplätzen der Macht“ sitzenden Entscheidern scheißegal.
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Hauptsache Gewinn wird gemacht, in einer Großzahl nachweisbarer Einzelfälle wurden durch falsche Abrechnungsmethoden manche Mitglieder und Kunden ausgeplündert, geknechtet , geknebelt
und in einer Art moderner Leibeigenschaft mit Sicherungsabreden bis zum letzten Hemd finanziell niedergemacht.
Alles im Namen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und der Menschlichkeit.
Die gute Absicht hat sich ins Gegenteil verkehrt.
Noch nie mussten so viele Mittelständler und Privatpersonen als Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken Insolvenz anmelden, noch nie wurden mehr
Kunden und Mitglieder dieser Bankengruppe bis zum absolut blanken Existenzminimum gepfändet und menschlich und persönlich ruiniert.
Von den Kunden die zu Grunde gerichtet wurden und Selbstmord begingen ganz zu schweigen.
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Und am Ende ist immer noch der Hunger
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Doch die Kornspeicher der Volks- und Raiffeisenbanken sind durch einbehaltene, nicht ausgeschüttete Gewinne, die eigentlich den Mitgliedern zustehen, bis zum Bersten gefüllt. Eine
Weitergabe dieses hohen Reichtums an die Eigentümer wird verweigert.
Von den hohen Idealen und vom Wohltätigkeitsgedanken des Genossenschaftsgründers sind meist nur noch Hochmut und Arroganz
geblieben. „Gewinn um jeden Preis“ heißt das Motto und dazu wird der Weg auf Kosten jeglicher Menschlichkeit freigemacht.
„Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele „ hat
Friedrich Wilhelm Raiffeisen einmal gesagt.
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Das Ende des Hungers ?
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Immer mehr Raiffeisen- und Volksbankgeschädigte schließen sich zusammen. Immer mehr gehen gerichtlich gegen Machenschaften einzelner Genossenschaftsbanken vor.
Schutzgemeinschaften gründen sich und legen Machenschaften schonungslos offen
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Und erfreulicherweise stoßen auch immer mehr amtierende und ehemalige Vorstände und Mitarbeiter von Volks- und Raiffeisenbanken dazu, die mit dem „Missbrauch einer guten Idee“ nicht
mehr einverstanden sind.
Der Stein ist ins Rollen gekommen und nicht mehr aufzuhalten.
Und in naher Zukunft wird, wie in der ehemaligen DDR, der Ruf erschallen.
Der Ruf, dass die Genossenschaftsbanken endlich das verwirklichen sollen und müssen, wofür sie gegründet wurden.
Denn diese hohen Ideale der Menschlichkeit sind, was Friedrich Wilhelm Raiffeisen
unter dem „Wir machen den Weg frei“ – Prinzip verstanden hat
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